Prof. Dr. Christoph Barnbrock mit Buchvorstellung in Berlin-MitteGemeinde Mitte ab


Am Himmelfahrtstag, dem 25. Mai 2017, geht es von 12:00 bis 12:30 Uhr um das Predigthören. Die Theologen Reinhard Mawick (Chefredakteur Zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft) und Christoph Barnbrock (Professor für Praktische Theologie an der Lutherischen Theologischen Hochschule der SELK) plaudern über das von Barnbrock verfasste Hörbuch. Eine Entdeckungsreise für Predigthörer – herzliche Einladung in den Gemeindesaal Annenstraße 53, Berlin-Mitte. Zu sehen sein werden auch einige Originalgrafiken der Illustrationen im Buch, gezeichnet von Marie-Luise Voigt, die ebenfalls anwesend ist. (SN)

Strukturgespräche in Berlin-Wedding Propst Gert Kelter

Die leitenden Geistlichen der Regionen Ost und West und die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Stellenplan“ der SELK trafen sich am 10. Mai mit in Berlin-Wedding zu Gesprächen über Planungen und Optionen hinsichtlich des gesamtkirchlich vereinbarten weiteren Abbaus von Pfarrstellen, wie ihn die finanzielle Entwicklung erforderlich macht. In konstruktiven Gesprächsrunden wurden Informationen ausgetauscht und gemeinsame Beratungen zu in Aussicht genommenen sowie weiteren möglichen Strukturveränderungen vorgenommen. (SN)

Pfarrer Dr. Gottfried Martens erhält Ehrendoktorwürde - Seminar in Fort Wayne beschließt akademisches Jahr mit Verleihung Pfarrer Dr Martens b komp

Zum Ende des 171. akademischen Jahres des Concordia Theological Seminary (CTSFW) in Fort Wayne (Indiana/USA) am 19. Mai, wird Pfarrer Dr. Gottfried Martens die Ehrendoktorwürde eines Doctor of Divinity, Honoris Causa, verliehen werden. Martens ist Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), arbeitet in der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz und ist auch weit über die Grenzen seiner Kirche hinaus für seine Arbeit mit und unter Flüchtlingen bekannt geworden.

Der 54-jährige Theologe hat als Student neben Studienaufenthalten an der Lutherischen Theologischen Hochschule (LThH) der SELK in Oberursel und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen eines akademischen Austauschprogramms selbst am CTSFW studiert und immer wieder den prägenden Einfluss dieser theologischen Ausbildungsstätte für seine Theologie und seine Arbeit betont. Das CTSFW ist eins von zwei theologischen Seminaren der Lutheran Church-Missouri Synode (LCMS), einer Schwesterkirche der SELK.

Der gebürtige Hannoveraner arbeitete nach seinem Studienabschluss als Hochschulassistent an der LThH in Oberursel. Von der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg wurde er 1990 mit einer Arbeit zum Thema "Rechtfertigung des Sünders - Rettungshandeln Gottes oder historisches Interpretament?" zum Doktor der Theologie promoviert.

Martens absolvierte sein Vikariat in der SELK-Gemeinde in Essen, bevor er nach seiner Ordination von 1991 bis 2015 zunächst als Pfarrvikar und dann als Pfarrer Dienst in der St. Mariengemeinde in Berlin-Zehlendorf tat. Seit Mai 2015 widmet er sich ganz der missionarischen Aufgabe und Gemeindearbeit in Berlin-Steglitz. Am 28. Mai 2016 wurde ihm der Stephanus-Preis für standhafte Christen in Verfolgerstaaten von der überkonfessionellen Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen für seinen Einsatz für christliche Asylbewerber in Deutschland überreicht.

Pfarrer Dr. Martens wird im Rahmen der akademischen Abschlussfeier in Fort Wayne einen Festvortrag in der Kramer Chapel des Seminars halten. Die Veranstaltung wird auch im Livestream im Internet übertragen: https://livestream.com/accounts/118868/events/7357072. (SN/MB)

Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche am Evangelischen Kirchentag beteiligt Hammer Plakat

Vom 24. bis 28. Mai findet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und in der Lutherstadt Wittenberg statt (https://www.kirchentag.de). Auch die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) ist mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten, den sie mit der größten diakonischen Einrichtung in der SELK – dem Naemi-Wilke-Stift aus Guben, teilt. Die Standbetreuer freuen sich auf Besucher in der / mit der Halle-/Standnummer: 1.1-H21. Auch andere Werke, wie die Lutherische Theologische Hochschule und das Jugendwerk, sind auf dem Kirchentag vertreten.

Die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden der SELK in Berlin laden zu Christi Himmelfahrt am 25. Mai in ihre Gottesdienste ein, die um 10.00 Uhr beginnen. Als Gastprediger wirken in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Zum Heiligen Kreuz in Berlin-Wilmersdorf, Prof. Dr. Christoph Barnbrock, und in der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf, Prof. Dr. Werner Klän, mit. In der Evangelisch-Lutherischen Augustana-Gemeinde in Berlin-Wedding predigt Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover). Nähere Informationen zu den Gottesdiensten finden sich hier (http://www.kirche-berlin-brandenburg.de/images/PDF/Gottesdienste/Gottesdienstplan_MAI-2017.pdf). Die Evangelisch-Lutherische Dreieinigkeits-Gemeinde zu Berlin-Steglitz lädt im Anschluss an ihren Gottesdienst zu einem persischen Mittagessen mit anschließendem Vortrag mit dem Thema: „Der Flüchtlingssegen von Steglitz ein, der von Pfarrer Dr. Gottfried Martens gehalten werden wird. Auch besteht die Möglichkeit der Begegnung mit christlichen Konvertiten.

Am selben Tag lädt der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg  in die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Heiligen Kreuz“, Nassauische Straße 18, nach Berlin-Wilmersdorf, ein. Das Reformationsmusical „Der Hammer“ wird um 20.00 Uhr uraufgeführt werden (http://www.reformationsmusical.de/).

Am Freitag, dem 26. Mai, laden die St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf und die Evangelisch-Lutherische Gemeinde Berlin-Mitte zu einem Sakramentsgottesdienst in die Evangelisch-Lutherische Kirche Berlin-Mitte (Annenstraße 52/53) um 17.00 Uhr ein. Abends um 20.00 Uhr wird das Reformationsmusical „Der Hammer“ in der Wilmersdorfer Kirche erneut zu Gehör gebracht werden. Dank der guten Verkehrsanbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln können Gottesdienst und Musical gut miteinander verbunden werden.

Am Sonntag finden in den Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Berlin Gottesdienste statt, die um 10.00 Uhr beginnen werden. Ausführliche Informationen finden die Besucher im Internet unter der Adresse: http://www.kirche-berlin-brandenburg.de/images/PDF/Reformationsjubilum_2017_Werbeheft_final.pdf

Die auch vom Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg getragene Buchausstellung „Was bringt uns die Reformation – Bibliophile Kostbarkeiten aus fünf Jahrhunderten“ ist bis 15. Juni auch im Heimatmuseum Berlin-Zehlendorf zu sehen. (http://www.heimatmuseum-zehlendorf.de/sonderausstellungen.html) Das Heimatmuseum Zehlendorf, Clayallee 355, 14169 Berlin, hat an folgenden Tagen geöffnet: montags und donnerstags von 10.00 – 18.00 Uhr sowie dienstags und freitags von 10.00 – 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Berliner SELK-Gemeinden mit ihren Pfarrern freuen sich auf Besucher am Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, in den Gottesdiensten und dem Reformationsmusical. (MB)

Projektchor zum Reformationsjubiläum - Ein beeindruckendes Engagement von allen Beteiligten Gemeinde Mitte ab

Ein gesamtkirchlicher Projektchor der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) führt anlässlich des Reformationsgedenkens am 24. Juni in Berlin-Mitte die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach auf. Nadine Vollmar, Kantorin in der Region Süd der SELK, leitet gemeinsam mit Kantorin Antje Ney das Projekt.

selk.de: An den Allgemeinen Kirchenmusiktagen in Hermannsburg fand die letzte gemeinsame Chorprobe für die Aufführung in Berlin statt: So langsam wird die Anspannung bei Ihnen vermutlich steigen?

Vollmar: Nein, ich empfinde es nicht als Anspannung, sondern als Vorfreude auf die Aufführung in Berlin. Je länger wir proben, desto intensiver lernen wir die h-Moll Messe kennen. Jeder weiß, was noch zu tun ist vor der Aufführung, und die Sängerinnen und Sänger bereiten sich mit großem Engagement auch zwischen den Proben sehr gut selbständig vor.

selk.de: Wie haben Sie die Probenarbeit gestaltet, damit alle Sängerinnen und Sänger möglichst auf dem gleichen Stand sind?

Vollmar: Wir haben für die Teilnahme an diesem Projekt zur Bedingung gemacht, dass die Sängerinnen und Sänger nahezu bei jeder Probe anwesend sein müssen. Außerdem haben Antje Ney und ich immer wieder Absprachen getroffen, welche Stücke bei welcher Probe erarbeitet werden, so dass alle auf dem gleichen Stand sind. Während der Proben haben wir immer wieder Stimmproben machen können, um schwierige Passagen zu festigen.

selk.de: Ein Projektchor aus dem gesamten Bundesgebiet wird in Berlin auftreten – das ist auch eine logistische Herausforderung für die Berliner Kirchgemeinden der SELK. Mit wie vielen Chormitgliedern werden Sie anreisen?

Vollmar: Über 80 Sängerinnen und Sänger von Kiel bis zum Bodensee werden sich auf den Weg nach Berlin machen. Bahnfahrkarten und Flugtickets wurden von einigen Sängern bereits gebucht, um pünktlich zur Generalprobe vor Ort zu sein. Ein beeindruckendes Engagement von allen Beteiligten!

selk.de: Sie werden die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach aufführen. Ein sehr bekanntes und beliebtes Werk – was war für Sie ausschlaggebend, sich dafür zu entscheiden?

Vollmar: „Wenn wir ein Konzert mit diesem gewaltigen Aufwand machen, dann machen wir es richtig“, haben Antje Ney und ich uns gesagt, als wir vor weniger als einem Jahr die Anfrage bekamen, ein „großes Konzert“ in Berlin anlässlich des Reformationsjubiläums durchzuführen. Bei der Suche nach einem geeigneten Werk, das sowohl musikalisch als auch theologisch dem Anlass gerecht wird, kamen unsere Gedanken neben der h-Moll Messe auch an Werken von F. Mendelssohn Bartholdy vorbei. Jedoch schien uns am Ende die h-Moll Messe am passendsten. Denn wie bekannt ist, war J.S. Bach Luthers Theologie sehr nahe.
Die hohe Messe in h-Moll spricht sowohl Sänger als auch Zuhörer an und ist ein sehr guter Grund, gemeinsam das Reformationsjubiläum in Berlin feierlich zu begehen. Außerdem ist sie ein großartiges Zeugnis christlichen Glaubens, denn Johann Sebastian Bach komponierte sie 1749, kurz vor seinem Tod, fertig als eines von drei Werken (neben der Kunst der Fuge und dem musikalischen Opfer), die man als sein musikalisches Testament betrachten kann.

selk.de: Das Reformationsjubiläum 2017 hat unter anderem auch die Bedeutung von Musik, vom Singen, für das lutherische Christsein neu in den Fokus gerückt. Gleichzeitig haben viele Kirchenchöre Probleme, junge Mitglieder zu finden. Wie hat sich Ihrer Erfahrung nach die Chorarbeit in unserer Kirche entwickelt? Wo kann man neue Impulse setzen?

Vollmar: Nun, ob das Reformationsjubiläum einen direkten Zusammenhang mit den Sängerzahlen in Kirchenchören hat, wage ich zu bezweifeln … Auf dem Land gibt es eine Redewendung: „Man kann nur mit den Ochsen ackern, die man hat“. Übertragen bedeutet das für mich, dankbar zu sein für die guten und engagierten Chormitglieder, die es im kirchlichen Bereich gibt, die ihren Glauben singend zum Ausdruck bringen und andere Menschen damit berühren.
Für mich liegt der Blick selten darauf, wie viele Sänger im Chor sind, sondern, wie sehr ihnen daran liegt, in der Musik mit Gott in Kontakt zu sein und dies auch die Zuhörer spüren zu lassen. Wenn wir daran arbeiten, sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen und Senioren, und die Musik jemanden berührt, dann haben wir viel erreicht. Zum Lob Gottes und für unsere Nächsten.

Die Fragen stellte Doris Michel-Schmidt für SELK-Aktuell!

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