Pfarrkonvent Berlin-Brandenburg tagte in Berlin-Zehlendorf PfarrerAlbrechta
Vom 7. bis 8. November 2018 fand der letzte reguläre Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde zu Berlin-Zehlendorf unter der Leitung von Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, im laufenden Jahr statt. Nach der homiletischen Besinnung über Offenbarung 2,8-11, vorbereitet von Pfarrer Hinrich Brandt, Greifswald, berichteten die Konventualen aus ihren Kirchengemeinden. Gewürdigt wurde der Begegnungskonvent der Kirchenbezirke Berlin-Brandenburg mit Rheinland-Westfalen im September dieses Jahres. Propst Gert Kelter, Görlitz, berichtete aus der Kirchenleitung, Superintendent Brückmann aus dem Kollegium der Superintendenten und dem Bezirksbeirat.

Ebenso befasste sich der Konvent mit der Benennung von Kandidaten für die 14. Kirchensynode der SELK in Bad Emstal-Balhorn, die vom 21.-26. Mai 2019 stattfinden soll. Der Kirchenbezirkssynode, die vom 8.-9. März 2019 in der Augustana-Gemeinde der SELK in Berlin-Wedding abgehalten werden soll, werden die Pfarrer Hinrich Brandt, Johann Hillermann (Berlin-Mitte) und Hans-Hermann Holst (Schwerin) zur Wahl in die Kirchensynode vom Pfarrkonvent vorgeschlagen. Brückmann ist als Superintendent geborenes Mitglied der Kirchensynode. Die Gemeindevertreter werden durch die zuständigen Gemeindepfarrer zunächst angefragt. Unbeschadet dessen haben die Kirchengemeinden und die Kirchenbezirkssynode selbst die Möglichkeit Synodalkandidaten für die vierjährige Synodalperiode zu benennen.

Der zweite Konventstag wurde mit einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in der Marienkirche eröffnet, in dem Pfarrer Bernd Albrecht (Jabel|Foto) die Predigt hielt. Anschließend nahm sich der Konvent den Herausforderungen und Besonderheiten der Diasporagemeinden im Kirchenbezirk an. Mit Mittelpunkt der Berichte standen die Pfarrbezirke Schwerin, Greifswald und Jabel / Neuruppin. Im Anschluss beschäftigten sich die Konventualen mit der neuen Perikopenrevision. Einhellig wurde der in einem dienstlichen Rundschreiben unterbreitete Vorschlag von Bischof Hans-Jörg Voigt D.D., Hannover, aufgenommen, mit dem 1. Advent zwar mit der Predigtreihe I, nach der neuen Perikopenordnung, zu beginnen, aber bei den Lesungen zu bleiben, die auch im Evangelisch-Lutherischen Kirchengesangbuch für die Sonn-, Feier-, und Gedenktage angegeben sind. Erst mit der Einführung des neuen Gesangbuchs der SELK und des neuen Lektionars zum 1. Advent 2019 als anvisierten Termin, würden dann auch die teils neuen Lesungen in die Gottesdienste eingetragen werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Gemeinden durch die Gemeindeversammlungen sowohl das neue Gesangbuch als auch das neue Lektionar zum Gebrauch frei geben. Des weiteren befassten sich die Pfarrer mit einem anvisierten Bezirks-Gemeindetag 2020. Hier besteht weiterer Beratungsdarf. Informiert wurde über die Bezirksjugendarbeit und den Finanzbeirat. Ein Leitfaden zur Vakanzvertretung soll weiterentwickelt werden. Der Kovnent wurde von Superintendent Brückmann mit dem Reisesegen und dem Dank an die gastgebende Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf beendet. (MB)

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