Berlin-Brandenburg: Pfarrkonvent und Bezirkssynode traten im März zu Sitzungen zusammen Cordes Brueckmann Buettner

Am 8. März 2019 trat der Pfarrkonvent des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) zu seiner zweiten Sitzung im laufenden Jahr in der Evangelisch-Lutherischen Paulusgemeinde (SELK) Berlin-Neukölln zusammen. Der Kurzkonvent war inhaltlich geprägt durch ein Arbeitspapier von Pfarrer Markus Büttner, Berlin-Zehlendorf, mit dem Thema, Vorschläge zur Organisation des Pfarrkonvents – Abläufe optimieren. Leitung stärken. Inhalte fördern. Entlastung ermöglichen. Nach Vorstellung und Diskussion durch die Konventualen bildeten sich Arbeitsgruppen, die künftig die Effizienz in der Planung und Durchführung der Konvente erhöhen soll.

Nach dem Konvent in Neukölln kam nachmittags die Bezirkssynode des Kirchenbezirks Berlin-Brandenburg (SELK) in der Evangelisch-Lutherischen Augustana-Gemeinde (SELK) in Berlin-Wedding zusammen. Nach der Eröffnung der Synode durch den leitenden Geistlichen des Kirchenbezirks, Superintendent Peter Brückmann, Berlin-Wedding, und der Verpflichtung der Synodalen wählte die Synode Herrn Markus Seltmann zum Präses der Synode, Herrn Pfarrdiakon Dr. Frank Keidel zum Beisitzer, und Frau Karin Kaufmann wurde als Protokollantin bestimmt. Superintendent Brückmann verabschiedete zu Beginn zwei langjährige Mitglieder des Beirates. Aus gesundheitlichen Gründen schied Frau Gudrun Cordes, Berlin-Neukölln| Foto links, und wegen des bevorstehenden Ruhestandes Pfarrer Bernd Albrecht, Jabel, aus dem Leitungsgremium des Kirchenbezirks aus. Brückmann dankte beiden für ihr Engagement über viele Jahre hinweg. In seinem Bericht ging Brückmann auf aktuelle Herausforderungen verschiedener Pfarrbezirke des Kirchenbezirks ein. So wird die Heilig-Geist-Gemeinde nun von Pfarrer Edmund Hohls, Berlin-Wilmersdorf, versorgt. Eine längere Krankheitsvertretung der Martin-Luther-Gemeinde in Schwerin wird von Pfarrer Hinrich Brandt, Greifswald, wahrgenommen. Weiter ging der leitende Geistliche auf die Strukturveränderungen ein, die auch den Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg betreffen und auch die Synode im weiteren Verlauf beschäftigten. So langen Anträge von Gemeindeversammlungen der Paulusgemeinde Neukölln und der Gemeinde Fürstenwalde/Spree vor, ab 1.1.2020 einen gemeinsamen Pfarrbezirk zu bilden. Diesen Anträgen gab die Synode statt. Superintendent Brückmann ist Pfarrer Rainer Kempe, Berlin-Neukölln, dankbar, dass er mit Zustimmung der Kirchenleitung der SELK seinen aktiven Dienst verlängert hat, um das Zusammenwachsen beider Gemeinden zu einem Pfarrbezirk zu begleiten. Gleichfalls lagen aus der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz und der St. Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf vor, die beide einen gemeinsamen Pfarrbezirk bildeten. Da die Dreieinigkeits-Gemeinde mit mehr als 1700 Gemeindegliedern hat, kam der Wunsch auf einen eigenen Pfarrbezirk bilden zu wollen. Weil auch der Mariengemeinde Berlin-Zehlendorf mit über 650 Gemeindegliedern die zweitgrößte Kirchengemeinde der Region Ost der SELK ist, hat die Mariengemeinde der Bitte entsprochen und hat ihrerseits einen Antrag auf einen eigenständigen Pfarrbezirk gestellt. Beiden Anträgen gab die Synode statt. Superintendent Brückmann dankte der Mariengemeinde ausdrücklich für die wohlwollende Begleitung der Flüchtlingsarbeit in der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz und die große finanzielle, aber auch personelle Unterstützung.

Als stellvertretender Pfarrer wurde Pfarrer Brandt für Pfarrer Albrecht in den Beirat gewählt. Der Sitz, der durch das Ausscheiden von Frau Cordes frei geworden ist, konnte noch nicht durch Wahl besetzt werden. Hier wird Dr. Wilhelm Hollenstein, Berlin-Zehlendorf, die Vakanz als stellvertretendes Mitglied wahrnehmen. Zur 14 Kirchensynode, die vom 21.-26. Mai in Bad Emstal Balhorn stattfinden soll, entsendet der Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg Pfarrer Brandt. Als Laiendelegierte nehmen Frau Angelika Krieser, Berlin-Steglitz, und Herr Gotthardt Wollenberg, Angermünde, an der Kirchensynode teil. Als Bezirksjugendvertreter wurde Herr Tristan Liebert, Potsdam, von der Bezirkssynode bestätigt.

Superintendent Brückmann führte am Freitag mit einem Kurzreferat in das Synodalthema, Kernaufgaben der Vakanzvertretung und Zuarbeit der Gemeinde in der Vakanzzeit, ein, das am folgenden Samstag in Arbeitsgruppen vertieft und im Plenum diskutiert wurde. Im Synodalhauptgottesdienste unter der Leitung von Superintendent Brückmann predigte Pastor i.E. Marco Turunen, Berlin-Steglitz. Sowohl am Freitag wie am Samstag hörten die Synodalen Berichte der verschiedenen Beauftragten und Arbeitsausschüsse. Auch die Finanzen des Kirchenbezirks nahmen zum Abschluss der Synode noch einmal breiten Raum ein. Die Kirchenbezirkssynode wird am 14. März 2020 in der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Berlin-Mitte regulär zusammentreten. Superintendent Brückmann schloss die Synode mit Gebet und Segen. (MB)

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